Gemeinde Herrischried WEHRHALDEN
Großherrischwand  Der im Jahre 1974 eingemeindete Ortsteil zählte am 31

Wehrhalden

Der im Jahre 1972 eingemeindete Ortsteil Wehrhalden zählte am 31.12.2002 „356“ Einwohner.
Die mittlere Höhenlage beträgt ca. 948 m ü.M.
Die Gemarkung umfasst eine Fläche von ca. 815 Ha.

 

Zu Wehrhalden gehören die damaligen Siedlungen Giersbach, Kleinherrischwand und Lochhäuser. Die Besiedlung von Wehrhalden wurde in der Zeit vom 12. – 14. Jahrhundert vor allem durch die Herren von Wehr und Bärenfels sowie das Stift Säckingen gefördert, welches in Herrischried einen Dinghof besaß. Zur Zeit der Hammerschmieden und Eisenwerke am Hochrhein und im Wehratal wurden die Wälder gerodet, um deren ungeheuren Bedarf an Holzkohle zu decken. Auf diesen gerodeten Waldplätzen entstanden nach und nach aus den Hütten der Holzhauer und Köhler die verstreut liegenden Walddörfer. In ihnen wurden zum größten Teil Arbeitskräfte aus Tirol und Vorarlberg angesiedelt. Wehrhalden gehörte zur hauensteinischen Einigung Görwihl.

Durch den Anbau von Baumwolle und die Ansiedlung einer Baumwollspinnerei, konnten sich die Einwohner den Lebensunterhalt verschaffen. Diese Einnahmequelle fiel jedoch um 1850 gänzlich weg. So entstand eine große Armut, und es wanderten einige Familien nach Amerika aus.

 
Sehenswürdigkeiten und Bräuche :
  • Gugelturm
  • Kapelle in Giersbach
  • Skilift
  • Pfützenfest
     
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