Gemeinde Herrischried RUETTE
Großherrischwand  Der im Jahre 1974 eingemeindete Ortsteil zählte am 31

Rütte

Der im Jahre 1972 eingemeindete Ortsteil Rütte, zählte am 31.12.2002 „119“ Einwohner .
Die mittlere Höhenlage beträgt ca. 893 ü.M.
Die Gemarkung umfasst eine Fläche von ca. 267 Ha.

 

Rütte gehört zu den Siedlungen die verhältnismäßig spät durch Roden oder Reuten entstanden sind, worauf auch der Ortsname hinweist. Die Besiedlung erfolgte in der letzten Periode der Hotzenwaldkolonisation, also etwa um das 13. Jahrhundert. Anfangs war der Einfluss und das Wirken des Stiftes Säckingen, das in Herrischried einen Dinghof besaß, maßgebend für die Entwicklung der Siedlung Rütte, obwohl diese unmittelbar der vorderösterreichischen Herrschaft unterstand. Aus einer Urkunde geht hervor, dass Rütte aus einem Einzelhof entstanden ist. Auf dem Ödland, das früher als Etschland bezeichnet wurde, hatten die Bewohner von Rütte Weide-, Holz- und Reuterechte. Das meiste Holz, soweit es nicht als Nutz- oder Brennholz gebraucht wurde, wurde in Meilern zu Holzkohle verarbeitet.

Rütte zählte zur hauensteinischen Einung Görwihl Während der Salpetererunruhen wurde Josef Leber bei einem Treffen auf dem Etzwihlerfeld gefangengenommen und später mit anderen Anführern der Salpeterer hingerichtet. Um 1750 wurden auch einige Familien aus Rütte ins Banat verbannt.

 
Sehenswürdigkeiten und Bräuche :
  • Polen-Gedenkstein
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